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11. April 2017

Backpulver für schöne Zähne – ist das wirklich gesund?

Das Hollywood-Schönheitsideal gibt strahlend weiße Zähne vor. Da trifft es sich gut, dass die Zähne kostengünstig mit Backpulver aufgehellt werden können. Das Pulver ist jederzeit verfügbar und in jedem Haushalt vorzufinden. Wer Backpulver als Bleachingmittel für seine Zähne verwendet, kann seine Zahngesundheit allerdings gefährden. Unter anderem steigt die Anfälligkeit für Karies.

Bleaching mit Backpulver: Wie funktioniert es?

Das Bleaching mit Backtriebmittel wurde schon zu „Großmutters Zeiten“ praktiziert. Und was damals geholfen hat, sollte auch heutzutage helfen, oder? Beim Bleaching wird die Zahnbürste kurz in das weiße Pulver eingetaucht. Anschließend werden die Zähne für maximal zwei Minuten geputzt und der Mund gründlich gespült. Das Pulver kann alternativ mit Wasser eingenommen und in Form einer Mundspüllösung angewendet werden. Das Backtriebmittel hellt die Zähne tatsächlich auf – und das sogar in relativ kurzer Zeit. Der Grund dafür liegt in der abrasiven Wirkung des Backpulvers, die vornehmlich auf das darin enthaltene Natron zurückgeht. Die Zähne werden regelrecht abgeschliffen, wobei auch mögliche Verfärbungen entfernt werden. Spuren von Rotwein, Kaffee, Tee und Nikotin werden durch das Pulver dauerhaft abgeschliffen – dabei geht allerdings viel Zahnschmelz verloren. Die meisten Zahnpasten enthalten ebenfalls Schleifpartikel, die eine gründliche Reinigung der Zähne erlauben. Die Dosierung in Zahnpasten ist jedoch derart gering, dass die Oberfläche lediglich „angekratzt“ wird. Wer zu viel schrubbt, der schadet seinen Zähnen.

Backpulver mit Natron als Bleichmittel – ist das wirklich gesund?

Wer seine Zähne mit Pulver aufhellt, setzt seinen Körper einem Gesundheitsrisiko aus. Das enthaltene Natron wird in Lebensmitteln verwendet und ist daher im Grunde nicht gefährlich. Wer seine Zähne aber regelmäßig mit dem Pulver reinigt, muss mit Folgeschäden rechnen. Eine monatliche Reinigung wirkt sich bereits sehr nachteilig aus. Die Zähne werden aufgeraut, undicht und sehr schmerzempfindlich. Zunge und Zahnfleisch werden sehr oft mit einem brennenden Schmerzgefühl belegt. Mit jedem Bleaching verschlimmern sich die Auswirkungen. Je mehr Zahnschmelz entfernt wird, desto mehr schimmert das Zahnbein hervor. Die Zähne werden auf Dauer gelb und nicht strahlend weiß. Das Abschmiergeln der Zähne führt dazu, dass diese anfällig für Karies werden. Die empfindlichen Zahnhälse werden freigelegt und das Zahnfleisch zieht sich zurück. Die vermeintlich günstige Alternative zu einem professionellen Zahnbleaching stellt sich im Nachhinein als gefährlich und kostspielig heraus. Von einem Bleaching mit Zitronensaft ist ebenfalls abzuraten.

Hier finden Sie mögliche Auswirkungen im Überblick:

– Abschleifen der Zähne
– Erhöhung der Kariesanfälligkeit
– Freilegung der Zahnhälse
– Zurückgehen des Zahnfleisches
– Erhöhung der Schmerzempfindlichkeit

Fazit: Wenn Bleaching, dann am besten professionell.

Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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