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16. März 2017

Empfindliche Zähne – was tun?

Schmerzempfindliche Zähne sind sehr sensibel und müssen dementsprechend gestärkt und geschützt werden. Wenn süße, heiße oder kalte Speisen stechende Zahnschmerzen verursachen, sollte die zugrunde liegende Ursache abgeklärt werden. Es könnte sich um behandlungsbedürftige Karies oder Parodontose handeln. In den meisten Situationen liegt die Ursache in freiliegenden Zahnhälsen.

Empfindliche Zähne – Behandlungstechniken

Wer empfindliche Zähne hat, sollte auf eine ordentliche Zahnpflege achten. Setzen Sie die Zahnbürste in einem 45 Grad-Winkel am Zahnfleisch an und führen Sie rüttelnde Bewegungen durch. Der abgerüttelte Schmutz sollte in Richtung der Kauflächen weggeschoben werden. Wenn Sie zu fest schrubben, reiben Sie Ihren Zahnschmelz ab. Die Zähne werden dadurch noch empfindlicher. Beim Zähneputzen kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Sie sollten die Zähne erst 30 Minuten nach dem Essen putzen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Zahnschmelz durch säurehaltige Lebensmittel weich geputzt wird. Die Auswahl der richtigen Zahnbürste ist von immenser Wichtigkeit. Verzichten Sie auf harte Zahnbürsten und greifen Sie bevorzugt auf mittelharte Borsten zurück. Da Zahnbürsten schnell von Bakterien befallen werden, sollten sie regelmäßig ausgetauscht werden.

Zahncreme, Mundspülung und Massage

Empfindliche Zähne sollten mit einer speziellen Zahncreme mit Amniofluorid-Gehalt geputzt werden. Die speziellen Inhaltsstoffe der Zahncreme ummanteln die Zahnhälse. Die Empfindlichkeit der Zähne wird durch die schützende Schicht herabgesetzt. Empfindliche Zähne sollten unter keinen Umständen mit Weißmacher-Zahncremes geputzt werden. Diese enthalten starke Schleifkörper, durch welche die Empfindlichkeit der Zähne gesteigert wird. Nach dem Zähneputzen empfiehlt sich optional eine Mundspülung. Das Mundwasser sollte fluoridhaltig sein, aber keinen Alkohol enthalten. Dieser kann Schmerzen verursachen und die Mundhöhle reizen. Wer seinem Zahnfleisch zusätzlich etwas Gutes tun möchte, sollte dieses täglich mit der Zahnbürste oder seinen Fingern massieren. Die Massage stärkt das Zahnfleisch und fördert die Durchblutung.

Mineralisieren, versiegeln und ummanteln

Es gibt dazu natürlich unterschiedliche Meinungen. Im Allgemeinen gilt: Wer seine Zähne wöchentlich mineralisiert, stärkt diese und beugt Beschädigungen vor. Fluoridhaltige Gele aus der Apotheke oder vom Zahnarzt werden einmal pro Woche aufgetragen. Diese lindern die Überempfindlichkeit, schützen die Zahnhälse vor Karies und härten den Zahnschmelz. Wenn die Überempfindlichkeit besonders stark ausgeprägt ist, können die Zähne mit einem Fluorid-Lack versiegelt werden. Der Zahnarzt kann die Zahnhälse und etwaige Defekte mit Kunststoff ummanteln. In jedem Falle gilt ergänzend: Sanft putzen, vitamin- und ballaststoffreich ernähren, Nikotin- und Kaffeegenuss senken. Darüber hinaus ist eine sehr gute Zahnzusatzversicherung empfehlenswert, um im Fall des Falles die Haushaltskasse zu schonen.

Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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