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22. Juni 2017

Ganzheitliche Zahnmedizin – keine halben Sachen beim ganzheitlichen Zahnarzt

Die Schulmedizin weiß bereits seit langem, dass es im Körper zu komplizierten Wechselwirkungen kommt. Die ganzheitliche Zahnmedizin beachtet dieses Prinzip und betrachtet die Mundhöhle nicht isoliert, sondern als Teil des menschlichen Körpers. Viele Auslöser von Erkrankungen liegen im Mund, weshalb eine ganzheitliche zahnmedizinische Untersuchung von Vorteil ist.

Ganzheitliche Zahnmedizin: Keine halben Sachen beim ganzheitlichen Zahnarzt

Die moderne Zahnheilkunde hält nicht an veralteten Prinzipien fest. Die menschliche Mundhöhle kann nicht als isolierter Teil des Körpers betrachtet werden, sondern ist zwingend als Teil des Ganzen in die Behandlung einzubeziehen. Störungen in der Mundhöhle können zu akuten und chronischen Erkrankungen führen. Die Zähne können Ursache für gesundheitliche Probleme sein – ohne, dass Patienten auch nur ansatzweise daran denken. Die komplexen Wechselwirkungen im menschlichen Körper sind noch nicht vollständig erforscht, weshalb es Sinn machen kann, die Ursachen einer Erkrankung mit schulmedizinischen und alternativen Ansätzen zu untersuchen. Ein wichtiger Grundstein der ganzheitlichen Zahnmedizin liegt darin, Zahnbehandlungen extrem behutsam auszuführen. Der Organismus sollte durch geeignete Zahnfüllungsmaterialien so wenig wie nur möglich belastet werden. Mittlerweile gibt es Verbände und Netzwerke von Zahnärzten, die sich über die verschiedenen Möglichkeiten austauschen. Dabei kommen auch andere medizinische Fachbereiche zusammen, beispielsweise Psychologen, Schmerztherapeuten, HNO-Ärzte, Neurologen und Orthopäden. Der fachübergreifende Austausch konnte bereits so manche Erkrankung offenlegen, die mit herkömmlicher Vorgehensweise nicht entdeckt worden wäre.

Die Beziehung zwischen Zahn und Herd

In der ganzheitlichen Zahnmedizin wird der Zahn nicht als Symptom behandelt, sondern der Herd der Erkrankung diagnostiziert. Ein hoher pH-Wert im Mund, der zu einem säurebedingten Zahnschmelzabbau führt, kann beispielsweise auf die Reflux-Krankheit zurückzuführen sein. Bei dieser gelangt Magensäure in den Mundbereich. Chronische Krankheiten entstehen gelegentlich durch kranke Zähne. Diese bieten ein ideales Umfeld für die Vermehrung von Keimen, die entzündetes Zahnfleisch und ähnliche Vorgänge fördern. Gesundheitliche Probleme entstehen oftmals durch viele kleine Störungen, die sich zusammen zu einer ernsten Bedrohung entwickeln. Das Nervensystem zieht sich bekannterweise durch den gesamten Körper und kann an Stellen Schmerzen verursachen, die Patienten niemals mit ihren Zähnen in Verbindung bringen würden. Aphten im Mund können z.B. auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit schließen. Zahnfüllungsmaterialien und zahntechnische Werkstoffe werden in ganzheitlicher Sicht besonders sorgsam ausgewählt. Die Bioverträglichkeit von Zahnersatz ist noch nicht abschließend untersucht und rückt immer weiter in den Fokus der Zahnheilkunde.

Ganzheitliche Zahnmedizin: Vielschichtiges Fachgebiet

Die ganzheitliche Zahnmedizin ist vielschichtig und erfordert das Zusammenwirken mehrerer Ärzte und Fachrichtungen. Die Bildung von fachübergreifenden Ausschüssen bringt immer wieder neue Erkenntnisse hervor. Die ganzheitliche Zahnheilkunde versucht durch neue Lösungsansätze körperliche Beschwerden zu lokalisieren und zu therapieren. Einer der Grundpfeiler der ganzheitlichen Zahnheilkunde ist – wie auch in der herkömmlichen Zahnheilkunde – eine ausgeprägte Prophylaxe. Erkrankungen kann durch vorbeugende Verhaltensweisen und eine optimale Mundhygiene sehr gut vorgebeugt werden. Sehr gute Zahnzusatzversicherungen übernehmen Leistungen für Prophylaxe.

Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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