23. Januar 2017

Brackets

Brackets zur kieferorthopädischen Behandlung – sie werden vor allem der jungen Generation ein gängiger Begriff sein, denn sie stellt die überwiegende Mehrheit ihrer Nutzer/innen dar. Übersetzt aus dem Englischen bedeuten Brackets im deutschen Sprachgebrauch „Klammern“ und stellen in der Welt der Zahnmedizin die moderne Variante der klassischen, herausnehmbaren Zahnspange dar.

Apparaturen auf höchstem Niveau

Als festsitzende Zahnapparaturen haben Brackets längst ihren festen Platz in der Kieferorthopädie erobert. Sie korrigieren Zahnfehlstellungen, vermitteln einen sanften Tragekomfort und stellen auch hohe ästhetische Ansprüche zufrieden. Die Dauer der Behandlung ist so individuell wie der Patient und hängt von der Schwere der Fehlstellung ab.

Aufbau und Funktion

Pro Zahn wird ein Bracket auf die äußere Zahnoberfläche geklebt. Die Plättchen haben einen winzig kleinen Schlitz, durch den sie mit einem Metalldraht miteinander verbunden werden. Um den jeweils letzten hinteren Zahn wird der Draht umgebogen. Er dient einerseits zur Befestigung und wirkt durch seine Elastizität ausgleichend auf die Zahnstellung aus. Ebenso wie bei der herausnehmbaren Zahnspange sind auch bei der festsitzenden Variante regelmäßige Kontrollen erforderlich, um ihre Wirksamkeit überprüfen und eine Justierung des Drahtes vornehmen zu können. Es ist die Spannkraft, die im Zusammenspiel von Plättchen und Metallbogen die Zahnfehlstellung im Laufe der Zeit korrigiert.

Materialauswahl

Zur Regelversorgung der Krankenkassen zählen Metallbrackets aus Edelstahl, wobei meist bis zum erfolgreichen Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung ein Eigenanteil von etwa 20 % zu leisten ist.

Ferner gibt es Optionen aus Keramik sowie durchsichtigen Gummis. Sie stellen eine kosmetisch schönere Alternative dar, da sie Außenstehenden kaum auffallen. Allerdings ist hier eine Eigenfinanzierung erforderlich, sofern sie nicht von einer Zahnzusatzversicherung gedeckt werden.

Dies trifft ebenso auf selbstligierende Brackets zu. Sie sind aus Metall, jedoch kleiner und somit unauffälliger. Ihr Kostennachteil wird jedoch durch eine verkürzte Tragezeit ausgeglichen, was insbesondere für junge Menschen von hoher Bedeutung ist.

Vor- und Nachteile im Vergleich

Aus ästhetischer Sicht überwiegen die festsitzenden Zahnspangen und haben daher ihre herausnehmbaren Vorgängerinnen ziemlich vom Markt verdrängt. Ihr Nachteil liegt jedoch bei der Pflege, die sowohl für die Zahnhalteapparatur als auch für die darunter liegenden Zähne schwieriger ist. Bei mangelnder Mundhygiene ist so ein höheres Risiko für Zahnbelag, Entzündungen und Karies gegeben. Wählen Sie für Ihre Kinder im Vergleichsrechner die Einstellung „speziell für Kinder“. Dann werden Ihnen nur Zahnzusatzversicherungen mit Leistungen für Kieferorthopädie angezeigt. Orientieren Sie sich bei der Auswahl am besten an der Testnote und am empfohlenen Abschlussalter. Oder lassen Sie sich sicherheitshalber gebührenfrei bei uns beraten.

Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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