22. September 2016

Keramikfüllung: Die Füllung mit dem ästhetischen Anspruch

Keramikfüllung

Die Keramikfüllung ist der Mercedes im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin, wenn es um Füllungen geht. Extra im Labor von Zahntechnikern gefertigt, wird sie speziell für die seitlichen Zähne und nicht im Frontzahnbereich eingesetzt. Sie verfügt über eine sehr hochwertige Qualität, eine ausgeprägte Langlebigkeit und enorme Stabilität. Da sie im Labor gefertigt und anschließend vom Zahnarzt in den Zahn eingelegt wird, ist sie auch als Einlagefüllung oder Inlay bekannt

Anpassung an die natürliche Zahnfarbe

Während Amalagam seit etwa einem Jahrhundert für Zahnfüllungen verwendet wurde, repräsentiert die Keramikfüllung eine Alternative, die zwar teuer, aber schöner und aus gesundheitlicher Sicht sehr viel verträglicher ist. Sie ist frei von Metallen und dadurch auch für Allergiker zu empfehlen. Da sich ihr Farbton exakt an die Farbe der vorhandenen Zähne anpassen lässt, spielt auch ihr optischer Aspekt eine bedeutende Rolle.

Was Zähne erkranken lässt

Eine häufige Ursache einer Zahnerkrankung ist die Karies. Sie bildet sich durch bakterielle Keime, die den Zahnschmelz in seiner Substanz angreifen. Ursachen hierfür sind der Verzehr von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln oder eine unzureichende Zahnpflege. In Folge entstehen im Laufe der Zeit Löcher, die ausgebohrt und mit einer neuen Füllung versehen werden müssen. Als Füllmaterial stehen den Patienten Amalgam, Kunststoff, Keramik und Gold-Inlays zur Verfügung. Nur mit diesen Maßnahmen kann ein Fortschritt der Karies unterbunden werden.

Entscheidung für Keramikfüllungen

Die Keramikfüllung besteht aus einem sehr hochwertigen Material, das höchste Ansprüche erfüllt und in seiner Ästhetik und Langlebigkeit zu den bestmöglichen Füllmaterialien zählt. Ihr hoher Preis amortisiert sich jedoch im Laufe der Jahre, da eine Keramikfüllung durchaus 30 Jahre lang ihre Dienste erfüllt. Dieses Ziel kann eine Amalgamfüllung nur in den seltensten Fällen, und eine Kunststofffüllung gar nicht erreichen.

Hohe Herstellungskosten

Die Herstellung einer Keramikfüllung im Zahnlabor ist sehr aufwändig. Die Investition kann je nach Aufwand 500 bis 1.200 Euro betragen. Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen auch hier lediglich den Preis einer Regelversorgung (45 Euro). Privat versicherte Patienten können hingegen mit erheblich höheren Zuschüssen rechnen. Einen weiteren Kostenfaktor stellt die farbliche Anpassung dar. Sie hat den Vorteil, dass eine Keramikfüllung völlig natürlich wirkt und sich nahezu unsichtbar in den Zahn integriert – kostet natürlich etwas. Ihre enorme Belastbarkeit ist ein weiteres Plus, das sich in ihre hohen Qualitätsstandards einfügt.

Einige Zahnärzte stellen Keramikfüllungen direkt in ihrer Praxis her. Dieser Service kann unter Umständen zu Preisvorteilen führen. Die Zahnversicherung macht besonders im Bereich von Inlays (Keramikfüllungen) Sinn, da der Kassenzuschuss nur 45 Euro von 500 bis 1.200 Euro Kosten beträgt. Eine sehr gute Zahnzusatzversicherung erstattet Leistungen für Keramikfüllungen mit einem Satz von 80 bis 100% vom Rechnungsbetrag inkl. Kassenanteil.

ÜberPeter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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