9. Juni 2016

Kieferchirurgie

Kieferchirurgie

Kieferchirurgie – Ein bedeutendes Fachgebiet der Zahnmedizin ist das umfangreiche Studium der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, in Fachkreisen auch kurz MKG genannt. Es kann jedoch erst begonnen werden, nachdem ein Examen der Allgemeinmedizin und Zahnmedizin erfolgreich absolviert wurde. Nur dann wird die fünfjährige Weiterbildung der Mund,- Kiefer- und Gesichtschirurgie zugelassen. Diese strengen Voraussetzungen gelten auf europäischer Ebene in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit häufigen Doppelapprobationen können sich Patienten daher auf ein sehr fundiertes Wissen ihres Kieferchirurgen in der Allgemeinmedizin, der Zahnmedizin und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verlassen. Der Hintergrundgedanke dieser Gesetzgebung basiert auf einer weit umfassenden Sicherheit, die Patienten so garantiert wird. Schließlich verlangt die Kieferchirurgie absolute Präzision und Feinarbeit. Sollten bei schwierigen Eingriffen einmal Komplikationen auftauchen, kann der Kieferchirurg sofort auch allgemeinmedizinische Hilfe leisten.

Der menschliche Kiefer

Er besteht aus paarigen Schädelknochen, die die Zähne tragen und unterteilt sich in die Maxilla, den Oberkiefer, sowie die Mandibula, den Unterkiefer. Die Maxilla ist fest mit dem Gesichtsschädel verwachsen, während der Unterkiefer der einzige bewegliche Knochen des Gesichtsschädels ist.

Behandlungsfelder der Kieferchirurgie

Ihr Aufgabenbereich ist sehr vielfältig und reicht von der Diagnostik über chirurgische Eingriffe bis hin zu ästhetischen Maßnahmen in den Kieferbereichen.

Den Alltag der Kieferchirurgie bestimmen komplizierte Extraktionen von Weisheitszähnen, Wurzelspitzenresektionen, die Einpflanzung von Implantaten und allgemeine Operationen an Zähnen. Kieferchirurgen diagnostizieren, therapieren Erkrankungen im Mundhöhlenbereich und behandeln Fehlstellungen von Zähnen und Kiefern. Natürlich nehmen sie ferner parodontalchirurgische Eingriffe vor, sorgen für Röntgenaufnahmen oder beraten zu möglichen Lasertherapien.
Selbstverständlich ist ein Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg auch dann der richtige Arzt, wenn es um Krankheiten der Mundschleimhaut geht oder gar bösartige Tumore den Mundbereich befallen. Ständige Fortbildungen im Sinne der wissenschaftlichen Erkenntnisse runden diesen vielseitigen Arztberuf ab. Ein bestimmter Teil Kieferchirurgischer Leistungen sind auch Gegenstand der modernen Zahnzusatzversicherung. Besonders wichtig ist die Mitversicherung des Knochenaufbaus im Zuge einer Implantatversorgung.

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ÜberPeter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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