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26. Mai 2016

Zähne

Zähne

Zähne – das vollständige Gebiss des Menschen besteht aus 32 Zähnen, von denen jeweils 16 im Ober- und Unterkiefer angesiedelt sind. Sie unterscheiden sich beim Menschen nach ihrer Form und Aufgabe in Schneide, Eck- und Mahlzähne (Backenzähne). Äußerlich gliedern sie sich in Zahnkrone, Zahnhals und Zahnwurzel. Nach den Milchzähnen wachsen die bleibenden Zähne. Die dritten Zähne sind künstlich und von Menschenhand geschaffen.

Zähne – frühkindliche Entstehung

Die Entwicklung der Zähne erfolgt aus den Zahnknospen, die schon frühzeitig im Embryo angelegt werden. In der Zeit vom 5. – 9. Lebensmonat kommen als erstes die mittleren Schneidezähne durch. Bis zum Alter von 2,5 Jahren sollte ein Kind 20 Zähne haben, wobei ein verspätetes Zahnen meist kein Grund zur Besorgnis ist.

Ungefähr mit dem 6. Lebensjahr beginnt bereits der Ausfall der Milchzähne und die ersten vier bleibenden Mahlzähne (Molaren) wachsen. Sie tragen über viele Jahre hinweg die Hauptlast des Kauens. Während der folgenden 6 bis 8 Jahre werden dann jährlich die Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt. Als letztes brechen die vier Weisheitszähne durch, die leider häufig so ungünstig stehen, dass sie herausgenommen werden müssen.

Der Aufbau eines Zahnes

Bei äußerer Betrachtung sieht man nur die Zahnkrone, auch Corona dentis genannt. Sie macht etwa ein Drittel des gesamten Zahns aus. Der kurze Teil, der sich an sie anschließt und vom Zahnfleisch sowie von einem Kragen umgeben wird, ist der Zahnhals (Collum dentis). Die Wurzel des Zahns steckt in einem Fach des Kieferknochens (Alveole). Während die Schneidezähne nur eine Wurzel aufweisen, haben die anderen Zähne zwei bis drei Wurzeln. Sie bestehen im Wesentlichen aus dem knochenähnlichen Dentin, während die Zahnkrone vom Zahnschmelz umgeben ist, der die härteste Substanz des menschlichen Körpers ist. Die Wurzelhaut besteht aus einem Bindegewebe, das zwischen Wurzelzement und Alveolarknochen liegt und für einen stabilen Halt im Kiefer sorgt. Nerven- und Blutgefäße werden in der Zahnmedizin als Pulpa bezeichnet. Sie treten aus dem Kiefer kommend durch den dünnen Wurzelkanal in den Zahn ein. So steht das Gefäß- und Nervensystem der Zähne in Verbindung mit dem des Körpers.

Funktion der Zähne

Natürlich dienen sie in erster Linie zum Zerkleinern der Nahrung. Ferner mischen sie den Speisebrei mit Speichel und stellen so einen Teil des Verdauungssystems dar. Darüber hinaus sind sie absolut bedeutend für die Lautbildung und Sprachäußerung.

Nicht zu vergessen ist ihre Bedeutung der Ästhetik und Kosmetik. Ein schönes, gesundes Gebiss ist repräsentabel und stellt eine Bereicherung des Lebens dar.

Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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