23. Januar 2017

Zahnbetterkrankung: Ursachen & Anzeichen

Zahnbetterkrankung

Das Zahnbett ist die natürliche Verbindung zwischen Zahn und Kiefer. Es umfasst die Kieferknochen und Kiefergelenke, das Zahnfleisch sowie die Muskeln, die für die Bewegungen des Gebisses verantwortlich sind. Gemeinsam mit dem Wurzelzement und der Wurzelhaut bilden sie eine perfekte Verankerung der Zähne. Da dieser empfindliche Bereich des Mundes nicht steril gehalten werden kann, bildet er häufig einen Nährboden für Entzündungen.

Ursachen einer Zahnbetterkrankung

In den meisten Fällen dieser Erkrankung sind Bakterien die Verursacher. Ihre Vielfalt von etwa 1000 Keimarten ist verantwortlich für Zahnfleischentzündungen, die bei Nichteingreifen zur Bildung von Zahnfleischtaschen und schließlich der Entstehung einer Parodontitis führen können. Die Parodontitis ist eine häufig vorkommende und zunächst verborgene Zahnbetterkrankung. Sie bedarf dringend einer Behandlung, um weitere Folgen wie Lockerung und Verlust von Zähnen sowie Kieferknochenabbau zu verhindern. Vitaminmangel und eine ungesunde Ernährung fördern ebenfalls die Entstehung dieser Krankheit. Auch das Rauchen stellt einen erheblichen Risikofaktor dar. Bakterielle Einflüsse in der Mundhöhle lassen sich leider nicht verhindern, jedoch ist eine sorgfältige Mundhygiene die beste Prävention, für die der Patient Eigenverantwortung trägt.

Anzeichen, die auf eine Zahnbetterkrankung schließen lassen

  • Zahnfleischbluten
  • Zahnfleischentzündungen
  • Entstehung von Zahnfleischtaschen
  • Rückbildung des Zahnfleisches
  • Lockerung und schließlich Verlust von Zähnen
  • Abbau des Kieferknochens

Prophylaktische Vorbeugung

Parodontitis ist nicht heilbar, jedoch ist durch eine gezielte Zusammenarbeit zwischen Patient und Zahnarzt der Gesundheitszustand des Mundraumes in höchstem Maße wieder herstellbar. In erster Linie sollten Patienten die tägliche Mundhygiene sehr ernst nehmen. Neben der Zahnbürste, die zur Pflege der äußeren und inneren Zahnoberflächen dient, lassen sich die Zahnzwischenräume am besten mit Zahnseide reinigen. Orale Desinfektionsmittel nach dem Putzen sorgen für frischen Atem und erschweren das Eindringen von Bakterien. Ferner sollte das Rauchen sowie der Genuss von Süßigkeiten vermieden werden. Eine gesunde Ernährungsweise beeinflusst nicht nur die Zahnbereiche, sondern wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus.

Halbjährliche professionelle Zahnreinigungen und Vorsorgeuntersuchungen in einer Zahnarztpraxis sind weitere Garanten für die Gesunderhaltung des gesamten Zahnhalteapparates und der Zähne. Die besten Zahnzusatzversicherungen leisten zum einen vorbeugend (professionelle Zahnreinigung), zum anderen auch heilend (Parodontosebehandlung). Sie können die besten hier vergleichen, oder sich (…was nach dem Vergleich noch besser ist) kostenfrei beraten lassen. Die Begleitung im Leistungsfall ist bei uns gratis.

ÜberPeter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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