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6. Mai 2016

Zahnersatz

Zahnersatz

Zahnersatz – die heutige Zahnmedizin hat stets das prioritäre Ziel vor Augen, die natürlichen Zähne eines Menschen so lange wie möglich zu erhalten. Dennoch können verschiedene Ursachen dazu führen, dass kranke Zähne entfernt werden müssen, um sie nach der Wundheilung durch künstlichen Zahnersatz ersetzen zu können. Die Auswahl an prothetischen Materialien ist vielfältig und basiert auf jahrzehntelangen wissenschaftlichen Forschungen. Allerdings liegen auch ihnen gewisse Voraussetzungen zugrunde, die der Zahnarzt nach einer gründlichen Voruntersuchung beurteilt und in seine Patientenberatung einfließen lässt.

Formen des Zahnersatzes

Fehlende Zähne werden durch festsitzenden, herausnehmbaren Zahnersatz oder in einem kombinierten Gefüge angeboten, das aus einem einzementierten und einem abnehmbaren Teil besteht. Das Bestreben des Zahnarztes ist es, seinen Patienten wieder eine gute Kaufunktion zu ermöglichen, Beeinträchtigungen des Sprechens auszuschließen und allen ästhetischen Gesichtspunkten gerecht zu werden.

Festsitzender Zahnersatz

Er spiegelt die natürlichen Gegebenheiten am besten wider und nimmt daher einen breiten Raum in der Zahnprothetik ein. Kronen aus Gold oder Keramik sind hervorragend geeignet, um einzelne Zahnlücken zu schließen. Brücken finden wiederum Verwendung, wenn mehrere hintereinander liegende Zähne ersetzt werden müssen. Hier besteht die Möglichkeit, eine Zahnbrücke einzukleben oder sie mit Zement zu befestigen. Seit der Implantatentwicklung entscheiden sich immer mehr Menschen für einen festsitzenden Zahnersatz. Implantate werden durch einen Zahnchirurgen (oder auf Implantologie spezialisierten Zahnarzt) eingepflanzt und sind das Fundament für jegliche Art des Zahnersatzes. Selbst Vollprothesen werden von ihnen getragen und ersparen so den Patienten sämtliche unangenehmen Begleiterscheinungen, mit denen sich Prothesenträger im täglichen Leben physisch und mental konfrontiert sehen.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Zu dieser Kategorie zählen die seit langem bewährten Teil- und Vollprothesen, die am Abend herausgenommen werden und nachts in ihrer Reinigungsflüssigkeit verweilen. Zur Regelversorgung der Krankenkassen zählen ferner Klammerprothesen mit gegossenen Stützelementen. Sie werden in einem Guss gefertigt und auf den verbliebenen Nachbarzähnen verankert.

Neben diesem einfachen Modell präsentiert sich die Teleskopprothese als ein sehr hochqualitativer Zahnersatz. Sie benötigt keine Klammern zur Befestigung, sondern basiert auf dem Kombinationsprinzip. Eingesetzt werden kann sie jedoch nur, wenn noch eigene Zähne vorhanden sind. Bei einer Teleskopprothese werden die Tragezähne abgeschliffen und mit Kronen aus Gold, Keramik oder Kunststoff versehen. Sie stellen den festsitzenden Zahnersatz dar und sorgen dafür, dass sich die herausnehmbare Prothese teleskopartig in die Befestigungsschiene an den Kronen schiebt. Um hohe Eigenanteile für hochwertigen Zahnersatz zu vermeiden, empfiehlt es sich, rechtzeitig eine sehr gute Zahnzusatzversicherung abzuschließen.

Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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