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26. Februar 2018

Zahnfleischschwund vorbeugen und behandeln

Zahnfleischschwund

Zahnfleischschwund, fachlich Gingivale Rezession genannt, ist eine Rückbildung des Zahnfleisches. Sie führt zur Freilegung des Wurzelbereiches und einer Offenlegung der Zahnhälse. Die Gingivale Rezession tritt vor allem bei Erwachsenen über 40 Jahren auf. Die Veränderung ist erst dann krankhaft, wenn sie eine Dentin-Überempfindlichkeit verursacht oder das ästhetische Erscheinungsbild beeinträchtigt.

Die Entstehung von Zahnfleischschwund

Die Entstehung einer Gingivalen Rezession ist auch auf Zahnfleischerkrankungen zurückzuführen. Ursache einer Gingivitis ist Plaque, die zu einer Entzündung des Zahnfleisches führt. Wenn die Krankheit die stützenden Zahnstrukturen angreift, wird sie als „Parodontitis“ bezeichnet. Plaque an den Zahnfleisch-Rändern führt zu einer Entzündung des Zahnfleisches. Infolge dessen geht es zurück, löst sich von den Zähnen und schrumpft. Zahnfleischrückgang ist auch auf falsches Zähneputzen zurückzuführen. Falsche Putzbewegungen oder zu starkes Drücken verletzen das Zahnfleisch. Ein weiterer Risikofaktor für schwindendes Zahnfleisch ist Zähneknirschen (Bruxismus).

Dem Zahnfleischschwund vorbeugen

Je fortgeschrittener der Schwund des Zahnfleisches ist, desto mühsamer ist die Behandlung. Betroffene müssen stets und besonders auf ihre Mundhygiene achten. Eine ausgezeichnete Mundhygiene beugt der Entstehung von Plaque vor. Denn die Bakterien werden vom Zahnfleischrand ferngehalten. Patienten, die Zahnseide benutzen und regelmäßig Termine beim Zahnarzt wahrnehmen, beugen Zahnfleischproblemen effektiv vor.

Ein Zahnarztbesuch sollte üblicherweise zwei Mal im Jahr erfolgen. Dabei ist in der Regel auch eine professionelle Zahnreinigung zu empfehlen. Der Zahnarzt entfernt Plaque, die nicht über eine Zahnbürste erreichbar ist.

Im Alltag ist eine gründliche Pflege immer zu empfehlen. Die Zähne sollten mindestens zwei Mal am Tag geputzt und einmal täglich mit Zahnseide gereinigt werden. Beim Zähneputzen ist eine ordentliche Putztechnik unerlässlich. Diese ermöglicht es den Borsten, bis zu einem Millimeter unter den Zahnfleischrand zu gelangen. Dort entfernen sie dann Plaque. Das Zahnfleisch darf dabei nicht verletzt, sondern nur leicht massiert werden.

Zahnfleischschwund: Ursachen und Behandlung

Nikotin und Tabak verursachen zahlreiche Gesundheitsprobleme. Personen mit Zahnfleischschwund sollten am besten mit dem Rauchen aufhören. Das Rauchen stört die Mikrozirkulation des Blutes und vermindert den Speichelfluss. Der Speichel ist für den Schutz der Zähne allerdings unerlässlich. Piercings im Mund können ebenfalls zu Problemen an den Zähnen und am Zahnfleisch führen.

Ist der Rückgang des Zahnfleisches schon sehr weit fortgeschritten, hilft nur noch ein Besuch beim Zahnarzt. Dieser ist dazu befähigt, die Ursachen des Zahnfleischrückganges genau zu bestimmen. Er gibt Behandlungsratschläge und empfiehlt das weitere Vorgehen. Zahnfleischrückgang passiert nicht über Nacht. Die Ursachen dafür wirken zumeist kumulativ. Deshalb sollten die folgenden Ratschläge befolgt werden:

  1. Hören Sie mit dem Rauchen auf.
  2. Trinken Sie weniger Alkohol.
  3. Putzen Sie mindestens zwei Mal am Tag die Zähne.
  4. Nutzen Sie Zahnseide.
  5. Lernen Sie die richtige Zahnputztechnik.

Unerlässliche Voraussetzung für einen Behandlungserfolg soll ein sofortiger und dauerhafter Rauchstopp sein. Man bemerkt, dass sich Atmung, Zahnfleischschwund und Geschmack schon nach ein bis zwei Tagen verbessern. Die perfekte Vorsorge wird optimal durch eine Zahnzusatzversicherung mit sehr guten Leistungen für Zahnerhalt ergänzt. Diese finden Sie in unserem Zahnzusatzversicherung Vergleich.

Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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