• die Besten aus 220 Tarifen
  • 98% Kundenzufriedenheit
  • Persönliche Beratung
Jetzt vergleichen! Dauert nur 12 Sek.
2. Januar 2020

Zahnzusatz­versicherung für Kieferorthopädie: Worauf ist zu achten?

Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie

Eine Zahnzusatz­versicherung für Kieferorthopädie hilft dabei, die finanzielle Belastung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Kieferorthopädie gehört zu den leidigsten Themen beim Zahnarztbesuch. Zahnfehlstellungen, Unfälle und Gebiss- sowie Kieferprobleme können zur unerwarteten Kostenfalle werden, die mehrere Hundert bis Tausend Euro verschluckt. Die Art der Zahnzusatz­versicherung für Kieferorthopädie hängt dabei von diversen Faktoren ab und sollte im Vorhinein gründlich unter die Lupe genommen werden.

Jetzt Zahnzusatz­versicherung mit Kieferorthopädie finden!
Bitte auswählen:

Kieferorthopädie: die Zahnzusatz­versicherungen im Detail

Da die gesetzliche Krankenversicherung nicht immer die Kosten für einen kieferorthopädischen Eingriff übernimmt, ist der Abschluss einer entsprechenden Zusatzversicherung ratsam. Die angebotenen Tarife im Bereich der Zahnzusatz­versicherungen für Kieferorthopädie richten sich dabei nach den sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Diese bestimmen die Schwere der Kieferproblematik. Insgesamt gibt es fünf Gruppen, welche je nach Grad der Kieferbeeinträchtigung anders definiert werden. Gruppe eins steht hierbei für sehr leichte Zahnfehlstellungen, bei Gruppe fünf spricht man hingegen von schwerwiegenden Fehlstellungen und Problematiken wie etwa einer Gaumenspalte oder komplexen Anomalien.

Die Krankenkassen sehen in den niedrigen Gruppen vorwiegend nur kosmetische Probleme und keine medizinische Notwendigkeit zur Behandlung. So greift die gesetzliche Krankenkasse erst in den Gruppen drei bis fünf – und dies auch nur bei Kindern. Erwachsene müssen jegliche Eingriffe selbst zahlen, außer diese sind unfallbedingt oder werden auf Grundlage besonders schwerer Ausnahmefälle durchgeführt.

Zusatzversicherung für Kieferorthopädie bei Kindern

 Für Kinder und Jugendliche besteht im Vergleich zu Erwachsenen fast immer eine Notwendigkeit oder Empfehlung für kieferorthopädische Eingriffe. Wie der gesamte Körper, wächst und verändert sich auch der Kiefer in jungen Jahren. Hier können sich schnell Fehlstellungen und zahnmedizinische Risiken auftun. In Bezug auf die Zahnzusatz­versicherung für Kieferorthopädie bei Kindern ist generell zwischen zwei Tariftypen zu unterscheiden. Es gibt Zahnzusatz­versicherungen für Erwachsene und Kinder als auch Zahnzusatz­versicherungen für Kinder allein.

Zahnzusatz­versicherungen für Kieferorthopädie bei Kindern und Erwachsenen

ARAG Dent100
ARAG Dent90+
INTER Qualimed Z90+ZPro
Concordia ZT+ZB.

Spezielle Zahnzusatz­versicherungen für Kieferorthopädie bei Kindern

Signal Iduna ZahnTOPpur
Janitos JA dental max
AXA Dent Premium-U
UNION ZahnPRIVAT Premium

Andere Tarife empfehlen sich aufgrund der Leistungshöhe und Qualität weniger.

Da die gesetzlichen Krankenkassen erst in den KIG drei bis fünf zahlen, sollten Eltern frühzeitig eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie für ihre Kinder abschließen – und dies mindestens für KIG zwei. Damit minimieren sie ihr finanzielles Risiko und decken auch kosmetische Eingriffe ab. Eine Zahnfehlstellung kann im Verlauf des Lebens zu weiteren Problemen führen und sollte daher schon im Kindesalter behoben werden. Vom Abschluss reiner Zahnersatzversicherungen (ohne kieferorthopädische Leistungen) ist bei Kindern im Normalfall abzusehen, denn bleibender Zahnersatz ist meist erst dann vonnöten, wenn das Gebiss vollends ausgebildet ist.

Zahnzusatz­versicherung für Kieferorthopädie bei Erwachsenen

 Erwachsene leiden nur selten unter kieferorthopädischen Problemen, die in die KIG drei bis fünf einzuordnen sind. Zumeist handelt es sich um kosmetische Eingriffe, die Fehlstellungen der Zähne geraderücken sollen. Aber auch im fortgeschrittenen Alter kann es noch zu einer Verschiebung der Gebissgeometrie kommen. Im Gegensatz zu Kindern haben Erwachsene in allen Gruppen kaum Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Hier muss ein Unfall oder ein schwerer Ausnahmefall vorliegen, um die Kostenübernahme beantragen zu können. Um finanzielle Risiken ausschließen zu können, empfiehlt sich bei Erwachsenen eine Zahnzusatz­versicherung für Kieferorthopädie.

Erwachsene sollten darauf achten, die Zahnzusatz­versicherung für Kieferorthopädie möglichst früh abzuschließen. Es ist dann sinnvoll, wenn vor Vertragsabschluss noch keine Zahnfehlstellung besteht. Die meisten Versicherer veranschlagen eine Wartezeit von ca. acht Monaten. Sollten in dieser Zeit kieferorthopädische Erkrankungen auftreten, besteht kein Versicherungsschutz.

Auch sollten keine Vorerkrankungen vorliegen, die zu einem kieferorthopädischen Eingriff führen könnten. Bitte daran denken: Die Versicherer schlafen nicht auf dem Baum und wissen, dass Zahnfehlstellungen (ausgenommen durch Unfall) nicht „über Nacht“ entstehen. Empfehlenswerte Kieferorthopädie-Versicherungen für Erwachsene sind die oben aufgeführten. Sprechen Sie unser Expertenteam gern unverbindlich an! Wir beraten Sie individuell, sodass genau der Tarif empfohlen werden kann, der auch wirklich zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Jetzt Zahnzusatz­versicherung für Kieferorthopädie abschließen!

Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

Was können wir für Sie tun?