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3. Februar 2020

Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen – eine sinnvolle Alternative?

Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen

Eine Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen? Klingt erst einmal sehr verlockend! Denn früher oder später benötigt jeder einen Zahnarzt – sei es zur Behandlung von Karies und Parodontose oder um fehlende Zähne zu ersetzen. Da die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nur einen Bruchteil der Kosten übernehmen, setzen immer mehr Patienten auf eine Zahnzusatz­versicherung. Hier gibt es ganz unterschiedliche Modelle. Bestimmte Versicherer werben damit, Patienten selbst dann aufzunehmen, wenn bereits eine Behandlung begonnen hat. Andere Versicherer nehmen nur solche Mitglieder auf, die zuvor einen ausgiebigen Fragenkatalog beantwortet haben.

Doch nicht jeder kennt den genauen Gesundheitszustand der eigenen Zähne oder hat Lust einen langen Fragenkatalog durchzuarbeiten. Oftmals liegt der letzte Zahnarztbesuch schon zu lange zurück, um den aktuellen Zahnzustand beurteilen zu können. Hier scheint die Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen die richtige Alternative zu sein, schließlich erfolgt der Abschluss ganz ohne bohrende Fragen zum Zustand der Zähne. Tarife ohne Gesundheitsfragen eignen sich deshalb theoretisch auch für Menschen, für die andere Tarife nicht in Frage gekommen sind.

Auf den ersten Blick klingt es natürlich verlockend, eine Versicherung ganz ohne das Durcharbeiten eines langen Fragenkatalogs abzuschließen. Neben mehreren Vorteilen birgt solch eine Versicherung aber auch den ein oder anderen Nachteil. Es lohnt sich, alle Optionen zu prüfen und so die richtige Zahnzusatz­versicherung – ob mit Gesundheitsfragen oder ohne – zu finden.

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Was ist eine Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen überhaupt?

Im Grunde ist der Name bei einer solchen Versicherung Programm. Der Abschluss der Versicherung erfolgt ohne detaillierte Befragung über den Gesundheitszustand der Zähne. Somit weiß Ihre neue Versicherung nicht, wie alt der vorhandene Zahnersatz bereits ist, ob Parodontose oder Karies aufgetreten ist oder wie viele Weisheitszähne Sie haben.

Nicht jeder Versicherer bietet eine Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen an. Viele Anbieter nehmen nur neue Mitglieder auf, wenn alle Gesundheitsfragen beantwortet wurden. Die ausführliche Befragung hat natürlich einen Zweck. Vorwiegend möchten die Versicherer ermessen können, welche möglichen Kosten auf sie zukommen könnten. Außerdem soll der Versicherte vor steigenden Beiträgen bewahrt werden. Zu den typischen Gesundheitsfragen vor dem Abschluss einer Zahnzusatz­versicherung gehören:

  • Gibt es fehlende Zähne, die nicht ersetzt wurden?
  • Wurde Parodontose diagnostiziert und behandelt?
  • Wie lange liegt der letzte Zahnarztbesuch zurück?

Es geht also grundsätzlich darum, den aktuellen Gesundheitszustand und die „Krankengeschichte“ der Zähne abzufragen. Die Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen verzichtet auf diese Infos.

Vor- und Nachteile einer Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen

Die Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen hat viele Vorteile. Dazu zählen unter anderem:

  • Garantierte Aufnahme
  • Oftmals sind Annahmen bei bereits laufenden Behandlungen möglich
  • Selbst ein schlechter Zahnzustand hat keine Auswirkung auf die Annahme
  • Keine Falschangaben möglich

Behandlungen, die bereits vor Versicherungsbeginn beabsichtigt, notwendig oder angeraten wurden, sind allerdings automatisch vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Das wird über einen Passus in den Versicherungsbedingungen geregelt. Im Leistungsfall – also bei Einreichung der ersten Zahnarztrechnung –  erfolgt eine nachgelagerte Prüfung per schriftlicher Anfrage an die behandelnde Zahnarztpraxis. Das sollte man wissen.

Die Leistungen einer Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen sind übrigens nicht schlechter als die einer Versicherung mit Gesundheitsfragen. Viele Versicherer begrenzen aber die Leistungen innerhalb der ersten Jahre, um sich vor zu hohen Kosten zu schützen.

Patienten mit bereits fehlenden Zähnen werden von der Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen meist benachteiligt, da fehlende Zähne von Leistungen ausgeschlossen sind und somit nicht mehr ersetzt werden.

Für wen lohnen sich Tarife ohne Gesundheitsfragen?

Grundsätzlich gilt: Wählen Sie Ihre Zahnzusatz­versicherung nicht danach aus, ob diese den Zahnstatus bei Vertragsabschluss abfragt oder nicht. Wichtiger sind die Leistungen des Tarifs. Ein weiterer, wichtiger Punkt: Prüfen Sie, ob die gewählte Lösung zu Ihrem Zahnstatus passt. Beispiel Parodontose: Für manche Versicherer gilt die Erkrankung als unproblematisch, wenn die Parodontosetherapie durchgeführt wurde. Andere schließen mögliche Folgeschäden (wie Zahnverlust) automatisch vom Versicherungsschutz aus.

Unsere Beraterinnen und Berater können Ihnen ganz genau sagen, welche Zahnzusatz­versicherung ohne Gesundheitsfragen (oder mit…) am besten zu Ihrem Zahnstatus passt. Fragen Sie gern direkt an. Sie sparen unglaublich viel Zeit bei der Recherche. Ob Zahnzusatz­versicherung mit Gesundheitsfragen oder ohne: Wir sind Ihr kompetenter Partner!

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