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29. April 2016

Dritte Zähne

Dritte Zähne

Das menschliche Gebiss besteht aus je 16 Zähnen im Ober- und Unterkiefer. Nach den Milchzähnen wachsen die bleibenden Zähne. Man unterscheidet sie nach ihrer Form und ihren Aufgaben in Schneidezähne, Eckzähne, Backen- und Weisheitszähne. Äußerlich gliedern sich unsere Zähne in Zahnkrone, Zahnhals und Zahnwurzel. Zähne sind ein kostbares Gut, daher sollten sie ein Leben lang sorgfältig gepflegt werden, um sie so lange wie möglich zu erhalten. Schließlich müssen sie ihre Funktion zur Nahrungsaufnahme bedingungslos erfüllen können und zudem den kosmetischen Schönheitssinn stärken.

Zähne kommen im Kleinkindalter mit Schmerzen und auch ihr Verlust kann durchaus als unangenehm bezeichnet werden. Niemand bekennt gerne, dass er dritte Zähne im Munde führt, doch sie stellen eine Tatsache dar, die kaum einem Menschen im Laufe eines langen Lebens erspart bleibt. Nach den beiden natürlichen Zahngenerationen repräsentieren die dritten Zähne heute jedoch Ersatzmodelle, die den Fortschritten moderner zahnmedizinischer Forschungen entsprechen und höchsten ästhetischen Ansprüchen Rechnung tragen.

Dritte Zähne – eine Altersfrage?

Natürlich leiden auch Zähne an Verschleiß, falscher Ernährung, an hohem Nikotinkonsum, an Krankheiten des Organismus und eben ganz natürlichen Alterungsprozessen. Daher befallen auch junge Menschen Zahnerkrankungen, die den Verlust eines Zahnes oder mehrerer Zähne bedeuten können. Unfälle oder Gewalttaten können weitere Gründe darstellen, die dritte Zähne schon in den besten Jahren des Lebens erforderlich machen.

Dritte Zähne in welcher Form

Welcher Zahnersatz als dritte Zähne in Frage kommt, hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab. Für einzelne Zahnlücken kommen Vollkronen in Frage. Brücken eignen sich wiederum für den Ersatz von eins bis vier hintereinanderliegenden Zähnen. Ein kompletter Zahnverlust kann jedoch nur durch eine Vollprothese ersetzt werden. Doch auch hier bleibt die Qual der Wahl. Soll die Prothese herausnehmbar oder festsitzend sein? Zu berücksichtigen ist dabei ferner, welche Variante für den Patienten geeigneter ist. Bei pflegebedürftigen Menschen mag der abnehmbare Zahnersatz oft sinnvoller erscheinen. Eine gewissenhafte Voruntersuchung und Diagnose durch den Zahnarzt hilft bei der Entscheidungsfindung. Nur er kann den Gesundheitszustand des Zahnfleisches und der Kieferknochen beurteilen und seine Patienten fachmännisch beraten. Letztendlich spielt auch der Kostenfaktor eine nicht unerhebliche Rolle, da die Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen sich nicht auf alle Materialen beziehen und auch Implantate meist selbst finanziert werden müssen.

Die Materialauswahl

Keramik, Gold und Kunststoff sind die am häufigsten verwendeten Materialien bei Zahnersatz. Ferner sind Kombinationen mit Metallgeschieben denkbar ebenso wie festsitzende Implantate aus Titan bzw. Keramik. In der Welt der Wissenschaft wird mit Hochdruck an Projekten geforscht, um die dritten Zähne auf natürliche Weise wachsen zu lassen. So bleibt zu hoffen, dass künftige Generationen dem Zahnersatz mit völlig neuen Perspektiven begegnen werden.

Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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