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24. April 2016

Festsitzender Zahnersatz

Festsitzender Zahnersatz

Festsitzender Zahnersatz – Nur wenigen Menschen bleibt ein Zahnersatz komplett erspart. Der größte Teil der Bevölkerung wird im Laufe eines Lebens meist mehrfach damit konfrontiert. Ursachen hierfür können Parodontitis, Karies, Unfälle und letztendlich der Alterungsprozess mit seinen natürlichen Abnutzungserscheinungen sein. Ein festsitzender Zahnersatz ist als Krone oder  Brücke in verschiedenen Varianten möglich.

Prüfung der Voraussetzungen

Ist ein Zahnersatz unumgänglich, erfolgt zunächst eine umfassende Beratung, denn ein festsitzender Zahnersatz ist nicht allein von den Wünschen der Patienten abhängig, sondern auch vom gesundheitlichen Zustand ihres Gewebes, ihrer Kieferknochen und der benachbarten Zähne. Ist die Entscheidung gefallen, erarbeitet der Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan, nach dessen Genehmigung durch die Krankenkasse die Behandlung beginnen kann.

Voll- und Teilprothesen

Prothesen gehören zwar nicht in den Bereich festsitzender Zahnersatz, können aber mit Hilfe von Implantaten befestigt werden. Voll- oder Teilprothesen zählen zum herausnehmbaren Zahnersatz. Die Implantate machen allerdings die Herausnahme und das Einsetzen herkömmlicher Prothesen hinfällig und nehmen den Patienten die psychischen Belastungen, denen sie dadurch häufig ausgesetzt waren. Implantate setzen eine chirurgische Maßnahme voraus, schließen jedoch spätere Prothesenerweiterungen nicht aus.

Festsitzender Zahnersatz als Brücke

Bis zu drei Zähne können durch eine Brücke ersetzt werden. Bedingung hierfür ist jedoch, dass die beidseitigen Pfeilerzähne (Ankerzähne) , die der Befestigung dienen, gesund sind. Eine Beeinträchtigung ergibt sich dennoch, da für eine festsitzende Brücke die tragenden Nachbarzähne durch Beschleifen präpariert werden müssen. Somit wird gesunde Zahnsubstanz in Mitleidenschaft gezogen. Positiv ist hingegen, dass sich Zahnbrücken optisch und funktionell seit langem bewährt haben und von den Krankenkassen fest bezuschusst werden.

Festsitzende Zahnbrücken werden eingeklebt, bei der teleskopierenden Brücke einzementiert oder in der moderneren Form mit Implantaten befestigt. Die Klebebrücke ist vor allem für junge Menschen prädestiniert, da ein Beschleifen der Tragezähne in der Regel nicht erforderlich ist. Allerdings ist sie vorwiegend nur für das Schließen einzelner Zahnlücken geeignet.

Die populären Kronen

Auch Zahnkronen zählen als festsitzender Zahnersatz. Dennoch handelt es sich bei einer Krone vielmehr um eine Ummantelung eines noch bestehenden Zahnunterbaus. Also an sich kein wirklicher Ersatz. Zur Herstellung von Kronen stehen vier unterschiedliche Materialien zur Verfügung.

Die beliebte Goldkrone zählt als Klassikerin ihrer Art. Ihre Langlebigkeit hat sie millionenfach bewiesen. Sie wird überwiegend in den hinteren Kieferbereichen eingesetzt, da sie als Frontzahnersatz durch ihren Glanz zu auffällig wäre.

Die Verblendkrone besteht aus einem Metallgerüst mit einer Keramik- oder Kunststoffverblendung. Da Kunststoffverblendungen jedoch sehr viel anfälliger für Belagbildungen (Plaque) sind, stellt Keramik hier die bessere Variante dar. Die höheren Kosten werden durch Stabilität und eine lange Lebensdauer gerechtfertigt.

Vollkeramikkronen werden ferner aufgrund steigender Goldpreise immer mehr bevorzugt. Sie sind als Zahnersatz nicht erkennbar und erfüllen höchste Ansprüche einer ästhetischen Zahnmedizin.

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Über Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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