7. Oktober 2016

Keramikkrone: Behandlungsablauf, Pflege & Kosten

Keramikkrone

Keramikkrone – ist eine metallfreie künstliche Zahnkrone, die komplett aus Keramik besteht und damit höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt. Sie ist der naturgetreuste Zahnersatz, da sie aus optischer Sicht nicht als ein unechter Zahn zu erkennen ist. Ihre Natürlichkeit, ihr rundum verträgliches Material und eine erstklassige Stabilität sind Eigenschaften, die ihr zu ihrer wachsenden Beliebtheit verholfen haben. Darüber hinaus ist die Keramikkrone besonders für Allergiker geeignet.

Die Superlative im Frontbereich

Die Anfertigung einer Keramikkrone bedeutet ein sensibles Vorgehen des Zahnarztes und absolute Präzision des zahntechnischen Labors. Schließlich sollen Keramikkronen Natürlichkeit ausstrahlen und den Patienten rundum ästhetische Lösungen bieten. Dies wird erzielt, indem die Keramikkrone mit einer speziellen Technik derart bearbeitet wird, dass die exakte Farbgebung der eigenen Zähne erzielt wird und somit im Frontbereich die hochwertigste Lösung darstellt.

Behandlungsablauf

Nach Abschleifen der erkrankten Stellen und der Erstellung eines Abdrucks füllt zunächst ein Provisorium die entstandene Leere im Mund aus. Es dient als Schutz vor äußeren Einwirkungen und sorgt für eine problemlose Nahrungsaufnahme. Zwischenzeitlich beginnt die Arbeit des Zahnlabors, von dem höchstes Fingerspitzengefühl verlangt wird. Keramik ist nicht nur ein sehr hochwertiges, sondern auch empfindliches Material.

Das sorgfältige Vorgehen benötigt daher Zeit und absolute Genauigkeit. Ist die Krone fertig, überprüft der Zahnarzt zunächst ihre Passgenauigkeit. Erst wenn sie perfekt sitzt, wird sie mit Hilfe einer speziellen Adhäsivtechnik eingeklebt. Die Passgenauigkeit und Farbanpassung machen üblicherweise mehrere Zahnarzttermine erforderlich.

Absolute Kompatibilität

Keramikkronen kommen ohne Metalllegierungen aus. Ihr Material zeichnet sich durch Spitzenverträglichkeiten aus und stellt insbesondere für von Allergien geplagten Menschen die bestmögliche Alternative dar. Dies gilt ebenso für unverblendete Keramikkronen, die allerdings für Patienten, die zum Zähneknirschen neigen, nicht geeignet sind. Ferner wird gerade durch ein mehrfaches Brennen das Material gehärtet und eine identische Zahnfarbe erreicht. Einziger Nachteil: Die Haltbarkeit ist etwas geringer, als die verblendeter Metallkronen.

Wärme- und Kälteeinfluss

Heißer Kaffee oder ein kaltes Bier machen der Keramikkrone nichts aus. Sie dehnt sich bei Wärme aus und zieht sich bei entsprechender Kälte zusammen, ohne dass der Patient von diesen physikalischen Eigenschaften etwas mitbekommt. Und wer gerne Kaffee trinkt, braucht sich um Zahnbelag auf seinem Keramikersatz keine Sorgen machen, da er hiergegen resistent ist.

Hohe Kosten

Die Preise einer Keramikkrone bewegen sich zwischen 500 und 1.000 EUR. Das entspricht dem Preis einer verblendeten Metallbrücke. Die GKV erstattet nur den befundbezogenen Zuschuss in Höhe von 50% der Regelversorgung (ca. 160 Euro). Bevor Keramikkronen ein Thema für einen selbst

ÜberPeter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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